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Kappensitzung des SSV Biebernheim: Ein Abend mit „gewohnter“ Biewerumer Fastnachtstradition!

Mehr Brutto vom Netto - Das ham wir in Petto
Denn Netto wirkt alles immer so knapp - Aber, wo Brutto draufsteht, do geht noch was ab.

Unter dem augenzwinkernden Motto „Mehr Brutto vom Netto" hat der SSV Biebernheim am 14. Februar 2026 seine Kappensitzung gefeiert – Ein Abend mit „gewohnter" Biewerumer Fastnachtstradition! Die „Freunde des SSV" führten dabei als eingespieltes „Mitarbeiterteam" souverän durch ein abwechslungsreiches Programm und gewährten zu Beginn mit einem humorvollen „Soft-Opening" einen Blick hinter die Kulissen des fiktiven neuen Brutto-Markendiscounters.
Immer wieder tauchten die zwei Themen auf, die in Biebernheim derzeit Thema sind – der geplante Netto-Discounter auf dem Sportplatz und die Umsetzung des seit 1969 geforderte Dorfgemeinschaftshauses. Mit viel Witz und Selbstironie wurden die Großprojekte zum roten Faden des Abends.
Den Auftakt gestaltete Fastnachts-Urgestein Ilona Muders, die gemeinsam mit Hannah Jüttner als frischgebackene Rentnerin auftrat. Mit trockenem Humor erklärte sie den „Rentnerberuf" zum gefährlichsten aller Berufe – schließlich sterbe niemand so häufig wie Rentner, während Hannah mit der Sichtweise der Jugend gegensteuerte.
Mirko Pabst trat aus Familientradition die Nachfolge des langjährigen Briefträger Alfred an und gewährte Einblicke in die Herausforderungen seines Arbeitsalltages. Zwischen Paketflut und Dorftratsch zeigte er, dass sein Beruf zwar fordernd, aber auch äußerst informativ ist. Eine mögliche Packstation am künftigen Netto sah er als „Win-win-Situation für alle".
Mit Herzblut und Hunsrücker Charme trat Silke Pabst auf die Bühne. Unter dem Motto „Mer mache de Hunsrick wieder groß" lobte sie den Dialekt als Sprache des Herzens – kurz, präzise und immer mitten ins Schwarze. Ihre neue Freundin aus den USA sorgt dabei für zusätzliche sprachliche Abenteuer.
Als „Netto-Standortprüfer" trat Dustin Kunz auf, um mit einem humorvollen Blick in die Zukunft, die Chancen und Herausforderungen des geplanten Discounters auf dem Hartplatz zu beleuchten.
Kurz vor der Pause sorgten Sportlerinnen für einen energiegeladenen Tanzauftritt, bei dem sie mit bunten Kunststoff-Schwimm-Reifen die Bühne zum „Beben" brachten. „Der Schwabbel muss weg juhuhu"!
Auch die Jugend zeigte, dass sie Bestandteil der Fastnacht ist. Trotz der Herausforderungen im halb renovierten Jugendraum präsentierten sie einen kreativen Beitrag und rockten anschließend als Garde zu „Cotton Eye Joe".
Ein gelungener Abschluss bildete das „Alde"- Männerballett, das mit einem äußerst rhythmischen Gehstocktanz das Publikum begeisterte. Die Zuschauer ließen die Gruppe erst nach einer verdienten Zugabe von der Bühne.
Die Kappensitzung 2026 des SSV Biebernheim bot alles, was eine gute Fastnachtsveranstaltung ausmacht: Humor, Lokalkolorit, Selbstironie und ein tolles Gemeinschaftsgefühl.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne, die diesen abwechslungsreichen und tränenreich-lustigen Abend möglich gemacht haben.
Fortsetzung gewünscht!

Männerbalett

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